Südamerika 

mit freundlicher Genehmigung von Vera und Rolf Hehnen 
Auf Ihrer Seite
www.vera-rolf-hehnen.de gibt es weitere
Bilder zu Ihrer Südamerika Rundreise und andere Reiseberichte.


Unsere bisher schönste Reise.
08.06.-25.06. 2001

Südamerika, 4 Länder in 17 Tagen, ein Erlebnis für die Sinne.
Menschen, Landschaften und Kulturen die uns besonders faszinierten.
Eine Gruppenreise von TUI organisiert mit 17 Teilnehmern.
Die Stationen:
Peru:             Lima, Pachacamac, Cuzco, Saqsayhuaman, Pisac, 
                     Ollantaytambo, Machu Picchu, Juliaca, Puno, Titicacasee.

Bolivien:        Copacabana, Isla del Sol (über Bolivien eingereist), La Paz.

Argentinien:   Buenos Aires, Iguacu.

Brasilien:       Iguacu, Rio de Janeiro.

Unterbringung überwiegend in 5 Sterne Hotels,
deutschsprachige Reiseleitungen, alle Besichtigungen und Transporte mit Flug,
Schiff und Bahn waren inklusive. Rundrum eine sehr gute Organisation.

 

Peru, das Andenland der Inka.....und des Condors.

Lima eine Metropole am Pazifik, wo es niemals regnet, außer in sogenannten “El Nino” Jahren. Die Pflanzen saugen ihre Feuchtigkeit aus den Morgennebeln des Ozeans. Die Stadt, wie alle dieses Kontinents zeigt ihre armen und reichen Seiten. Es gibt viele sehenswerte Museen,prall voll Inkagold, Ruinen und Ausgrabungsstätten direkt und in der Nähe der Stadt.

31 km südlich von Lima, bei einer Fahrt auf der Panamericana liegt Pachacamac. Eine gigantische Ausgrabungsstätte direkt am Meer.

Sie wird heute noch schwer bewacht, wegen der Grabplünderer.

Da dieses Land so reich an Sehenswürdigkeiten und Kultur ist,fällt es uns sehr schwer, Einzelheiten zu erläutern. Eins muß hier aber erwähnt werden. Die Inkas glaubten an die Wiedergeburt und bestatteten ihre Verstorbenen in sitzender Embryonen-Haltung, das haben wir in geöffneten Gräbern gesehen.

Und noch eins, mit dem ganzen geplünderten Gold, welches die Spanier von diesem Kontinent wegschleppten, könnte man eine Brücke über den Atlantik von Brasilien bis Spanien bauen, dies wurde errechnet.

Das Ausrotten der Inkas, war der Preis ihres Goldes.

Vielleicht werden sie ja eines Tages “wiedergeboren” und werden zu uns sagen, ihr führt ja immer noch Kriege. Nicht um glänzendes Gold sondern um schmieriges - Küstenverschmutzendes Erdöl, oder eines Tages um gewöhnliches Trinkwasser. (Das nur am Rande!)

Nach zwei Tagen ging es mit dem Flieger nach Cuzco, der Metropole der Inkanachfolger auf 3300m Höhe.

Wir wurden gut auf die Höhenkrankheit vorbereitet. Vor dem Abflug nimmt man eine Aspirin. Bei Ankunft im Hotel zwei Tassen Coka de Mate Tee trinken, dann eine Stunde flach aufs Bett legen, danach nicht schnell bewegen und abends kein rotes Fleisch essen, sondern nur Geflügel. Keiner aus der Gruppe erkrankte.

Ab jetzt hielten wir uns meistens zwischen 2200m und 4200m über N.N.auf.

Es folgten die Stationen Saqsayhuaman, mit großen handgemeißelten Steinblöcken, die die Inkas wie die Ägypter ohne Kran bewegten.

Ollantaytambo, Urubamba und das erst Anfang des 20.Jh. entdeckte weltberühmte Machu Picchu,wo man mit einer selbstmörderischen Busfahrt 2000m am Berg ohne Leitplanke überwindet.

Danach folgte eine Ganztagesfahrt mit der Hochlandbahn von Cuzco nach Juliaca (Faszination pur). Am Titicacasee angekommen, besuchten wir die Uros Indianer, die hier auf ca. 80 schwimmenden Schilfinseln leben. Man fühlt sich bei ihnen um Jahrhunderte zurückversetzt.

Ein Abstecher mit einem Katamaran auf die Isla del Sol folgte, wo die Geburtstätte der Inkas sein soll. Hier sahen wir auch unseren ersten Condor.(Der Titicacasee ist übrigens der höchste schiffbare See der Welt über 4000m). Am anderen Ufer sieht man die Königskordilleren mit über 7000m. Als krönenden Abschluß in Peru machten wir eine Fahrt auf einem Papyrusboot, welches baugleich mit der Contiki von Thor Heyerdahl war, und welches er auch von den Uros bauen ließ. Mit diesem Boot überquerte er den Atlantik. Bei einem Sonnenuntergang erreichten wir Bolivien.

  

 

 

Bolivien , mit Paraguay das einzige Binnenland Südamerikas.

Das ärmste und auch typischste Land des Kontinents.

Hier handelt man noch zum Eigenbedarf mit Coca, und kaut den ganzen Tag darauf herum. Die Kleidung ist sehr bunt und schön.

Die Frauen tragen hier stolz Männerhüte. Von Bolivien sahen wir nur den Ort Copacabana und die Hauptstadt La Paz. Die höchste Hauptstadt der Welt, mit einem Höhenunterschied innerhalb der Stadt von 800m. La Paz hat viele Straßenmärkte und auch einen sogenannten Hexenmarkt, wo man zum Beispiel getrocknete Lamaembryos kaufen kann. Bei den Einheimischen sind sie Glücksbringer.

Der Flughafen von La Paz hat die längste Startbahn der Welt mit 4km, weil dort die Luft so dünn ist. Im Sommer muß man bis mittags gestartet sein, sonst kommt die Maschine nicht mehr hoch. Von hier ging es weiter nach Argentinien.Wir erreichten Bolivien über den Titicacasee.

  

 

 

 

Argentinien, das Land des Tango............................

Wir sahen aber nur die Hauptstadt Buenos Aires und die Wasserfälle von Iguacu. Diese 4 Tage waren aber auch mit Eindrücken und Erlebnissen vollgepackt. Allein der Friedhof von Buenos Aires ist eine Reise wert, hier liegt auch “Evita” Isabell Peron. Manche Gräber sind teurer als bei uns Einfamilienhäuser.

Bei einer Stadtrundfahrt kommt man nicht aus dem Staunen, Buenos Aires macht einen großen, sauberen und europäischen Eindruck.

Eine bleibende Erinnerung hinterließ der Künstlerstadtteil La Boca, eine super Tangoshow, und ein echt argentinisches Essen. Es gab ein megagroßes Assado-Steak, welches nach argentinischer Pampa schmeckte.

Von hier flogen wir ins Dreiländereck von Argentinien, Brasilien und Paraguay, wo die an Anzahl und Fläche größten Wasserfälle der Welt zu bestaunen sind. Hier waren wir oft Grenzgänger zwischen Argentinien und Brasilien und wohnten auf der brasilianischen Seite im Fort du Iguacu.

Danach kam unsere letzte Station, Rio de Janeiro.

   

 

Brasilien, das letzte Land auf unserer Südamerikatour.

Bei Iguacu überquerten wir zu Fuß die Grenze, und mußten durch ein Desinfektionsbad gehen, weil in Europa zu dem Zeitpunkt BSE ausgebrochen war.

Hier erlebten wir die Wasserfälle von einer noch besseren Perspektive als in Argentinien, wo sie höher waren. Das Hotel war wunderschön in die Landschaft eingefügt und strotzte vor Luxus. Ein großer Mangel waren die feuchtklammen Betten, wo wir uns eine derbe Erkältung einfingen, die wir in Rio noch merkten und 40 Grad Fieber bekamen.Wir wußten nicht, ob wir am letzten Tag den Rückflug schaffen würden.

Wir riefen uns einen Arzt aufs Hotelzimmer, der uns mit Antibiotika vollpumpte. Es war ein ca. 80jähriger Pole, der in Brasilien lebte. Der Spass kostete 450 Euro, den er in Traveler bezahlt haben wollte . Weil wir am Ende unsere Reise waren, hatten wir nur noch kleine Stückelungen von 10 und 20 Euro.  Zur Krönung mußte ich jeden einzelnen Scheck mit der 10 stelligen Paßnummer ausfüllen. Das alles bei 40 Fieber und mit zitternder Hand. Er brachte uns aber über den Berg so dass nur Vera auf einen Tag Rio verzichten mußte, den sie dann bis zum Abflug im Bett verbrachte.

Vera sah also nichts vom Zuckerhut auf Rio. Das war der einzige Wermutstropfen unserer Reise.

Zu Rio selbst kann ich hier nicht viel schreiben. Man muß die Stadt selbst mit seinen Höhepunkten erleben. Man könnte sonst Bücher über sie schreiben.

Sie hat einfach alles , von der Moderne bis zum Mittelalterlichen. Von arm bis reich und das alles eingebettet in eine begnadete Landschaft. Flugtickets Südamerika

  

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