Argentinien, das Land des Tango............................ Wir sahen aber nur die Hauptstadt Buenos Aires und die Wasserfälle von Iguacu. Diese 4 Tage waren aber auch mit Eindrücken und Erlebnissen vollgepackt. Allein der Friedhof von Buenos Aires ist eine Reise wert, hier liegt auch “Evita” Isabell Peron. Manche Gräber sind teurer als bei uns Einfamilienhäuser. Bei einer Stadtrundfahrt kommt man nicht aus dem Staunen, Buenos Aires macht einen großen, sauberen und europäischen Eindruck. Eine bleibende Erinnerung hinterließ der Künstlerstadtteil La Boca, eine super Tangoshow, und ein echt argentinisches Essen. Es gab ein megagroßes Assado-Steak, welches nach argentinischer Pampa schmeckte. Von hier flogen wir ins Dreiländereck von Argentinien, Brasilien und Paraguay, wo die an Anzahl und Fläche größten Wasserfälle der Welt zu bestaunen sind. Hier waren wir oft Grenzgänger zwischen Argentinien und Brasilien und wohnten auf der brasilianischen Seite im Fort du Iguacu. Danach kam unsere letzte Station, Rio de Janeiro.
Brasilien, das letzte Land auf unserer Südamerikatour. Bei Iguacu überquerten wir zu Fuß die Grenze, und mußten durch ein Desinfektionsbad gehen, weil in Europa zu dem Zeitpunkt BSE ausgebrochen war. Hier erlebten wir die Wasserfälle von einer noch besseren Perspektive als in Argentinien, wo sie höher waren. Das Hotel war wunderschön in die Landschaft eingefügt und strotzte vor Luxus. Ein großer Mangel waren die feuchtklammen Betten, wo wir uns eine derbe Erkältung einfingen, die wir in Rio noch merkten und 40 Grad Fieber bekamen.Wir wußten nicht, ob wir am letzten Tag den Rückflug schaffen würden. Wir riefen uns einen Arzt aufs Hotelzimmer, der uns mit Antibiotika vollpumpte. Es war ein ca. 80jähriger Pole, der in Brasilien lebte. Der Spass kostete 450 Euro, den er in Traveler bezahlt haben wollte . Weil wir am Ende unsere Reise waren, hatten wir nur noch kleine Stückelungen von 10 und 20 Euro. Zur Krönung mußte ich jeden einzelnen Scheck mit der 10 stelligen Paßnummer ausfüllen. Das alles bei 40 Fieber und mit zitternder Hand. Er brachte uns aber über den Berg so dass nur Vera auf einen Tag Rio verzichten mußte, den sie dann bis zum Abflug im Bett verbrachte. Vera sah also nichts vom Zuckerhut auf Rio. Das war der einzige Wermutstropfen unserer Reise. Zu Rio selbst kann ich hier nicht viel schreiben. Man muß die Stadt selbst mit seinen Höhepunkten erleben. Man könnte sonst Bücher über sie schreiben. Sie hat einfach alles , von der Moderne bis zum Mittelalterlichen. Von arm bis reich und das alles eingebettet in eine begnadete Landschaft. Flugtickets Südamerika
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