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Florida
- The Sunshine State
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Wer nach Florida
reist, erwartet wohl vor allem erholsame Stunden am
Meer, weiße Sandstrände, ein
großes Angebot an Sport- und
Unterhaltungsmöglichkeiten, ein vornehmlich
junges Publikum und viel, viel Sonne.
Und genau das hat
der Sonnenstaat auch zu bieten:
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Entlang der Halbinsel Floridas
und der ihr zugehörigen Inseln reihen sich
endlos scheinende, weiße Sandstrände
aneinander wie die Perlen an der Schnur. Hier kann
man Sonnenbaden, Schwimmen, Surfen, Angeln,
Wasserski fahren, Jetski fahren, Paragliden, etc.
Daneben gibt es Meerestierparks,
Wasservergnügungsparks, Alligatorfarmen und
Naturreservate im Umkreis nahezu jeder Stadt
entlang der Küste. Dabei gibt es in Florida
keinen Punkt, von dem aus man länger als eine
Stunde mit dem Auto zum Meer bräuchte. Hinter
dem Küstenstrich aber gibt es noch viel mehr
zu entdecken. Hier wechseln die Bilder wie in einem
Kaleidoskop, und so mancher Reisende ist
überrascht von der Vielfalt der
Eindrücke, die er wieder mit nach Hause nehmen
kann.
Der Norden des Landes, vom vertäumten
Landstrich des Panhandle mit Küstenorten wie
Apalachicola oder Cedar Key im Westen bis zu
geschäftigen Industiestadt, Jacksonville am
Atlantik, wirkt vielerorts wie ein Relikt aus
längst vergangenen Tagen.
Hier liegt auch die hierzulande wenig bekannte
Hauptstadt. Floridas, Tallahassee, die im Jahre
1824 eigens als Hauptstadt gegründet wurde,
nachdem Florida 1819 an die USA gekommen
war.
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Der Süden der
Halbinsel wird beherrscht von den weiten
Sumpfgebieten der Everglades, die sich südlich
an den Lake Okeechobee anschließen, einen See
gigantischen Ausmaßes, Amerikas
zweitgrößten Binnensee. Weite Teile der
Everglades sind bereits im Everglades National Park
und im anschließenden Big Cypress National
Preserve geschützt. An der Atlantikküste
liegt im
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Süden der
Ballungsraum von Fort Lauderdale und Miami, wo
neben scheinbar endlosen Sandstränden auch die
großen Kreuzfahrthäfen Port Everglades
in Fort Lauderdale und Port of Miami ein
Publikumsmagnet sind.
Der Küstenstarich von Jupiter Beach bis Key
Biscayne ist aber auch Tummelplatz der Reichen und
Berühmten der Welt.
Im Süden schließt an die Halbinsel die
Kette der Florida Keys an, die vor allem ihrer
vielfältigen Wassersportmöglichkeiten und
der Naturschönheiten wegen bei Besuchern
beliebt sind.
Big
Cypress National
Reserve.
Etwa ein Drittel der Fläche des mit bis zu 30
m hohen Zypressen bestandenen Sumpfgebietes im
Nordwesten der Everglades wurde 1974 in einem
Schutzgebiet zusammengefaßt. Das Gebiet
sichert den Frischwasserzufluß für die
Everglades, der durch Aussparung von Gebieten zur
landwirtschaftlichen Nutzung im Everglades National
Park verringert worden war.Viele Zugvögel,
auch Alligatoren, Bären und einige der vom
Aussterben bedrohten Florida-Pumas leben
hier.
Cape
Caneveral.
Das Raketen- und Raumfahrtzentrum der USA, das John
F. Kennedy Space Center wurde ende der 70 Jahre dem
Publikum zugänglich gemacht. Eingebettet in
das Naturschutzgebiet von Merritt Island liegen
neben dem eigentlichen Space Center, wo
Multi-Media-Shows und ein IMAX.-Film zum Thema
Raumfahrt zu sehen sind.
Daytona
Beach.
Berühmt durch die Autorennen, die bereits seit
Beginn des 20. Jahrhunderts durchgeführt
werden, ist die Stadt auch heute noch ein Zentrum
für schnelle Fahrzeuge. Berühmt ist der
Boardwalk entlang der Atlantic Avenue, wo der harte
Sandstrand auch mit dem Auto befahren werden darf.
Hier findet das Nachtleben von Daytona Beach statt,
das während der College-Ferien zu einer
einzigen, großen Party kumuliert.
Everglades
National Park.
Die Everglades, von der UNESCO zur International
Biosphere Reserve ernannt, sind sicherlich eines
der erstaunlichsten Naturwunder der Erde: Auf
Tausenden von Quadratkilometern herrscht eine
Sumpfwildnis, die unzähligen Tier- und
Pflanzenarten zur Heimat wurde, die anderorts
längst ausgestorben sind. Die Everglades sind
ein Puzzle unterschiedlichster Biotope, die so
seltenen Tieren wie Alligator, Krokodil, Manatee,
Florida Puma, Seiden- und Silberreiher, brauner
Pelikan, Schlangenhalsvogel,
Weißkopfseeadler, Rosalöffler, etc.,
eine Heimat bieten. Übrigens sind die
Everglades weltweit das einzige Areal, in dem
Alligator und Krokodil gleichzeitig
vorkommen.
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Florida
Keys. Die
43 Inseln und Inselchen, die vornehmlich aus
Kalkstein und Korallen bestehen, verdanken ihre der
Tatsache, daß sich hier, wo Atlantik und Golf
von Mexiko ineinander übergehen, der
Wasserspiegel über Jahrtausende hinweg immer
wieder gehoben und gesenkt hat. Nach der letzten
Eiszeit fiel der Meeresspiegel
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wieder um 130m und
legte dabei die Keys frei. Der Name der ca. 240 km
langen Inselkette rührt nicht - wie man
irrtümlich annehmen könnten - vom
englischen key, also "Schlüssel" her, sondern
vom alten spanischen Wort cayo, was so viel
heißt wie "kleine Insel".
Palm
Beach. Vom
Festland durch das Inlet des Lake Worth getrennt,
liegt dieser exlusivste aller Badeorte Floridas auf
einer kleinen, langgezogenen Insel im Atlantik.
Drei Brücken verbinden das
Millionärsparadies mit West Palm Beach auf dem
Festland.
Tallahassee.
Sie ist so
etwas wie eine "heimliche" Hauptstadt, die Stadt am
östlichen Ende des Panhandle, des
Pfannenstiels Floridas. Tatsächlich ist selbst
vielen Floridianern nicht gegenwärtig, dass
nicht etwa die Großstädte Miami oder
Tampa die Hauptstadt des Staates darstellen,
sondern eben die Kleinstadt Tallahassee, die eigens
zu diesem Zweck gegründet wurde.
Miami.
Wollte man die heimliche Hauptstadt Floridas in nur
zwei Sätzen beschreiben und ihr dabei gerecht
werden, müßte man verzweifeln. Nur
wenige Städte in den Vereinigten Staaten sind
so vielgesichtig wie die Stadt an der Biscayne Bay;
da leben Exil-Kubaner und Haitianer neben
Drogendealern, Models, Bankiers, Künstlern und
Yuppies, Schwarzen und Weißen. Oft genug
findet sich manches davon vereint in einer Person.
Neben verspiegelten Wolkenkratzern stehen
pastellfarbene Art-déco-Bauten,
palmengesäumte Strände verlaufen parallel
zur typisch amerikanischen Stadtautobahn. Dazu
kommen der Kreuzfahrthafen Port of Miami und der
Miami International Airport mit jeweils
rekordverdächtigen Passagierzahlen und eine
computergesteuerte, vollautomaische Hochbahn, der
People Mover. All das prägt das Gesicht
dieser Stadt und noch mehr: da sind das
unvergleichliche Licht, das Miami Beach zum Mekka
der Modefotografie werden ließ, die Nähe
zu zwei beeindruckendsten Nationalparks der
Vereinigten Staaten, ein reichhaltiges Nachtleben
und eben das Völkergemisch und das karibische
Flair an diesem sonnenverwöhnten
Küstenstreifen der Gold Coast, die Miami
zur
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unamerikanischsten
Großstadt der USA machen, auch wenn gerade
hier der amerikanische Traum besonders intensiv
geträumt wird.
Und doch ist damit
nicht alles gesagt. Kurz und gut: Wer wissen will,
was es auf sich hat mit dieser Stadt, der muß
hin - Miami life statt Miami Vice!
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